Unsere Nachbarn hören gute Musik – ob Sie wollen oder nicht!

2017 erwartet euch wieder eine bunte Mischung von Live-Acts, Dj’s und einem Kleinstkuntprogramm.

Von Wegen Lisbeth

Berlin

Als „aufstrebende Berliner Indie-Band“ werden sie gern von der Presse betitelt. Das kann so nicht ganz korrekt sein, schließlich müssten sie dazu möglichst aus Großbritannien, Australien oder wenigstens Mühlheim an der Ruhr nach Berlin gezogen sein, um nach drei Monaten Berghain auf Labelkosten zwar völlig unzurechnungsfähig, dafür aber „total angekommen“ zu sein in dieser „totally inspirierenden“ Stadt. Die fünf Jungs von Von Wegen Lisbeth sind glücklicherweise ungewöhnlich anders. Kein Andreas Bourani. Kein Becks Ice. Kein Döner außerhalb von Berlin. Eher so Bärwaldpark.

Haiyti

Hamburg

Haiyti is crazy but she’s loco und ist die wichtigste neue Stimme im deutschen Hip-Hop. Keiner klingt so dringlich, keiner hat mehr Underground-Hymnen, keiner eine so distinkte Ästhetik wie die Trap-Queen aus Hamburg.

Neufundland

Köln

Mit Versen wie „Joseph Stalin kauft Uniformen bei Primark“ und „Es gibt niemanden der mir vorschreibt, wie ich zu verlieren habe“ offenbart sie aber die Attitüde der Band am deutlichsten: Deutscher Pop muss sich nicht anbiedern. Er darf sogar grotesk sein. Musikalisch konkurrieren dabei orchestrale Finessen mit ekstatischen Elektronika. Große Melodien und schillernde Popaffinität unterstreichen den hybriden Charakter der Platte. Der Sound, den sich Neufundland erarbeitet haben, changiert zwischen der Postpunk-Düsternis von Interpol, der zarten Wucht und würdevollen Eleganz von Sigur Rós und der Detailverliebtheit elektronischer Tanzmusik wie sie etwa Moderat schaffen.

GURR

Berlin

Der Musikexpress sagt passend: „First Wave Gurrlcore“ nennen sie ihr eigenes Genre. GURR sind Andreya Casablanca und Laura Lee. Die beiden Wahl-Berlinerinnen machen Garage-Rock auf Pop Melodien mit Psychedelic- und Wave-Elementen und erinnern stark an britischen Post-Punk der 70er und 80er Jahre. „Selten klang das Genre aufregender“.

BLOND

Chemnitz

Mütter, sperrt eure Hunde, Handtaschen, Söhne und Autos weg, BLOND liegt in der Luft!

Dear Reader

Berlin

Dear Reader ist Gefühl. Musik gegen den Selbstoptimierungswahn, ihre Musik als Antithese zur schöngefärbten Welt der sozialen Medien. Sagt Deutschlandfunk zum neuen Album, finden wir auch.

KYTES

München

Die drei Jungs haben ein Wahnsinnsjahr hinter sich: Erst auf dem SXSW die internationale Bühne betreten, dann beim Campusfest in Leipzig die Herzen aller im Sturm erobert und anschließend den „New Music Award“ bei der Berliner Blackbox gewonnen. An ihnen ging’s für uns auch dieses Jahr nicht vorbei.

Schnipo Schranke

Hamburg

Wir haben Glück mit ihnen und ihren derben Sachen mit entzückenden Melodien. In einer Zeit, in der alles Gestörte, Neurotische entweder zu riesigen Funmonstern aufgeblasen oder unter den Teppich gekehrt wird, sind plötzlich diese beiden Songwriterinnen um die Ecke gekommen, mit Liedern über Liebe, Pimmel, Tod, Pisse und Vergangenheit, zum Beispiel.

Tristan Brusch

Berlin

Beheimatet im Chimperator-Universum und gelegentlich mit Maeckes zu hören hat er selbsternannte Schneemann in the sun eine Menge aufzubieten.

Odd Couple

Berlin

Wie beschreibt man einen musikalischen Quantensprung? Am besten mit Odd Couple: Sampling oder digitale Nachbearbeitung: null. Sagen sie von sich. In Wirklichkeit atmet der Sound der Band Rockmusik, spricht mit Breiwand-Rriffs und nachtschattigen Orgeln die Sprache des Blutes. Mehr muss man nicht wissen, um überzeugt zu sein.

Consolers

Berlin

Geschmeidiger Garagensound aus dem Herzen Niedersachsens, der eigentlich auch aus der Lunada Bay stammen könnte.

Flying Moon in Space

Jena

Fliegender Mond im Weltraum, dramatische Echos von Geräuschen, Störungen und wiederholten Mustern flirren durch die Luft. So lange du im Spiel bist, wirst du dich in einer Tragödie finden. Sagen die Band – jedenfalls fast.

https://hiddenstructures.bandcamp.com/album/flying-moon-in-space

Lomonoke

Leipzig

Music, Magic, Unicorns: Skurrile Mischung aus klassischen, krautigen, psychedelischen Rock mit einem Duett, was durch den aufregenden Trip durch die epischen Tracks leitet. Newcomer und schon Geheimtipp.

Manamana

Leipzig

Der Jungbrunnen der Leipziger House Szene – dieses Jahr endlich wieder auf dem Campusfest!

Ninze & Okaxy

Leipzig

Funkelnde Melodien und gemächlich dahinschwappende Rhythmen in feinster K-Pop-Manier.

XVII

Leipzig

Hinter diesem Kürzel verbirgt sich niemand Geringeres als Macher und Resident des interessantesten Clubprojekt Leipzigs – dem Institut fuer Zukunft.

Dorothy Parker

Leipzig

Der Cry Baby Resident mit einer frischen Brise bass music. Passend heißt es zu ihrem aktuellen set: „the set is pretty much about female empowerment and the fact that it’s not necessary to have a girl or boi in your life to be ‚complete‘ or whatever. it also emphasizes the importance of friendship as a form of love. and queer sex of course.“

Garstique

Leipzig

Tougher Schneckno von der Slowereastside von Ex-Eule Garstique.

Moritz Kaiser

Leipzig

Tausendsassa und Streichkreis-Koryphäe zu Gast auf dem Draußen-Floor.

Karl Blau

Leipzig

Leipzigs angesagter DJ wenn’s um eine der angenehmsten Indie-Pop-Disco-Mischungen geht.

Mandylism

Leipzig

Musikalisch extrem bewandert bringt sie hits hits hits mit athletischer Können auf die Tanzfläche.

karo

Leipzig

Die grande dame der Reich & Schön und In Höchsten Höhen Partys spielt bei uns einen ihrer seltenen Auftritte mit stets neuer musikalischer Orientierung. Dem House bleibt sie jedoch eng verbunden.

Mr. Freakazoid

Leipzig

Eng verbunden mit der Mash Up P.I.E-Reihe im Absturz bringt er „all styles in the mix“ mit ordentlichen Auswärtserfahrungen aus dem So36 oder KingKongKlub auf das Campusfest.

UWE Dj Team

Leipzig

Gepflegter Abriss mit Tradition.

Stura der Universität Leipzig Moritzbastei Universität Leipzig Studentenwerk Leipzig 54 Grad Detekor.fm Urbanite Mephisto 97,6 Warsteiner #musikdurstig Vita Cola